Ellies Weg

Eine überaus irdische Komödie
2010

Dem jungen Mädchen Ellie erscheinen eines Tages unvermutet ein paar Götter, die versuchen, sie auf den rechten Lebensweg zu bringen. Sie soll ihre Fähigkeiten in den Dienst der Menschheit stellen und hohe Ziele erreichen. Doch die Götter können sich nicht darauf einigen, auf welchen Wege diese Ziele zu erreichen sind. Mit sanften Drohungen und gut gemeinten Ratschlägen stürzen sie Ellie zunehmend in Verwirrung. Bald weiß das junge Mädchen nicht mehr, wo ihr der Kopf steht, weil sie versucht, allen Ratschlägen gleichzeitig zu folgen. Von der Last der Verpflichtungen fast erdrückt, beschließt Ellie, mit Hilfe ihrer Freundin Alma und dem Götterboten Canedello, sich zur Wehr zu setzen und den vermeintlich „Allmächtigen“ einen kleinen Streich zu spielen. Verkleidet als „Neue Götter“ suchen die beiden Freundinnen die Götter oben auf ihrer Wolke auf. Dort werden sie Zeuginnen eines handfesten Streits unter den Göttern darüber, wer am meisten von den Menschen verehrt wird. Die beiden erkennen, dass die angeblichen Göttern in ihrer ganzen Fehlbarkeit eher Gebilde menschlicher Vorstellung sind. Am Ende kommt es zu einer Versöhnung der beiden Kinder mit ihren Peinigern: diese setzen sich, ihrer Pracht und Allmacht zwar beraubt, aber dennoch nicht gänzlich „verschwunden“, mit Ellie und Alma an einen Tisch, um gemeinsam Brotzeit zu halten.

„Ellies Weg“ ist eine Geschichte über die Schwierigkeit, seinen Weg zu finden angesichts der Fülle von Angeboten, Freiheiten, Lebensmodellen, Forderungen, Ansprüchen und Verführungen.

Mit: Lidia Veljanova, Marlene Dissmann, Karlotta Schulte-Holtey, Carl Dissmann, Hans-Christian Straka, Nora Elger, Timon Straka, Sophia Keßler.

Buch, Regie und Ausstattung: Christine Dissmann

Aufführungen

6./7.3.2010 Christuskirche Berlin-Kreuzberg

13.3. 2010 Erlöserkirche Berlin-Mitte

19.3.2010 Reinhardswald-Grundschule Berlin-Kreuzberg

24.3.2010 Waldgrundschule Hohen Neuendorf

27.3.2010 Temnitzkirche Netzeband

Bilder der Aufführung:

Fotos: Sabine Keßler